Nach Klaus Hermle geht unsere Reihe „Meet the WSM Führungsteam“ mit der nächsten Generation weiter. Im Mittelpunkt steht diesmal Marcel Hermle, kaufmännischer Leiter bei WSM. Sein Verantwortungsbereich liegt überall dort, wo Menschen, Zahlen, Vertrieb und Strategie zusammenkommen. Neben den klassischen kaufmännischen Themen beschäftigt er sich deshalb intensiv mit Personal, Investitionen, Unternehmensentwicklung und neuen Geschäftsmöglichkeiten.
Im Interview erzählt Marcel, warum Unternehmertum für ihn schon früh eine Rolle gespielt hat, was ihn an seiner heutigen Aufgabe besonders reizt und wo er die größten Chancen für WSM in den kommenden Jahren sieht.
War für dich immer klar, dass du einmal ins Familienunternehmen einsteigen willst?
Ja, eigentlich schon ziemlich früh. Mein Großvater hat mich bereits als Kind für Unternehmertum begeistert. Damals habe ich natürlich noch nicht verstanden, was genau dahintersteckt. Aber ich wusste schnell, dass ich irgendwann selbst Verantwortung übernehmen und Unternehmer werden möchte. Später habe ich diesen Weg auch fachlich entsprechend ausgerichtet. Ich habe International Business mit Schwerpunkt Finance & Accounting studiert und anschließend einen Master in International Management mit Fokus auf Strategie und Finance absolviert. Dazu kamen verschiedene praktische Erfahrungen und meine Zeit im Consulting. Gerade die Kombination aus theoretischem Hintergrund und unterschiedlichen Praxiserfahrungen hat meinen Blick auf Unternehmen, Strukturen und wirtschaftliche Zusammenhänge stark geprägt.
Wie würdest du deine Rolle bei WSM heute beschreiben?
Kurz gesagt: „People, Numbers, Sales.“ Neben den klassischen kaufmännischen Themen geht es bei mir stark um Vertrieb, Personal, Investitionen und Strategie. Gleichzeitig fällt im Tagesgeschäft natürlich vieles spontan an. Gerade am Standort Reutlingen bin ich deshalb ein Stück weit das „Mädchen für alles“. Das Spannende ist für mich genau diese Breite. Es geht nicht nur darum, Zahlen im Blick zu behalten, sondern auch darum, Entwicklungen früh zu erkennen, Entscheidungen zu treffen und gemeinsam mit dem Team dafür zu sorgen, dass sich WSM als Organisation kontinuierlich weiterentwickelt.
Was reizt dich an deiner Arbeit besonders?
Dass es nie langweilig wird. Ich mag die Mischung aus Strategie und operativem Tagesgeschäft. Auf der einen Seite entstehen jeden Tag neue Herausforderungen, auf die man schnell reagieren muss. Auf der anderen Seite geht es darum, langfristige Entwicklungen anzustoßen, Investitionen zu planen und strategische Entscheidungen anschließend auch wirklich umzusetzen. Gerade dieser Schritt von der Idee zur Umsetzung ist für mich besonders spannend. Eine Strategie allein bringt wenig, wenn sie nicht im Unternehmen ankommt und tatsächlich etwas verändert.
Welcher Bereich macht dir im Alltag besonders viel Spaß?
Ganz klar der Vertrieb. Besonders viel Energie ziehe ich aus neuen Kontakten, direkten Gesprächen mit Kunden und Neukunden und der Frage, welche Potenziale sich daraus entwickeln können. Bedürfnisse verstehen, Möglichkeiten erkennen und daraus konkrete Projekte entstehen lassen – genau das macht mir richtig Spaß. Gleichzeitig ist Vertrieb für mich nicht losgelöst vom Rest des Unternehmens. Gute Kundenbeziehungen funktionieren langfristig nur dann, wenn Strategie, Technik, Fertigung und kaufmännische Prozesse zusammenspielen.
Wo siehst du die größten Chancen für WSM in den nächsten Jahren?
Darin, dass wir heute bereits in vielen Bereichen sehr gut aufgestellt sind und darauf weiter aufbauen können. Ein hoher Digitalisierungsgrad, gezielte Investitionen und die konsequente Weiterentwicklung unserer Organisation sind für mich zentrale Hebel, um WSM langfristig modern und zukunftsgerichtet aufzustellen. Dabei geht es nicht darum, Veränderungen um ihrer selbst willen voranzutreiben. Entscheidend ist, Strukturen und Prozesse dort weiterzuentwickeln, wo sie uns effizienter machen und einen echten Mehrwert für Mitarbeiter und Kunden schaffen.
Wie würdest du WSM selbst beschreiben?
Modern, dynamisch, lösungsorientiert und zukunftsgerichtet. Genau diese Mischung macht für mich viel aus. Wir haben kurze Wege, können schnell reagieren und gleichzeitig Themen langfristig angehen. Dazu kommt ein Team, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu finden.
Und wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?
Analytisch. Energiegeladen. Vertriebsstark.
Sein persönliches Motto passt dazu ziemlich gut: „Just do it!“







